Die Vision

und Erfüllung eines Traums

Unser Antrieb

In Bonn suchte man bis zum 4. August 2018 vergebens nach einem Skatepark, der den internationalen Standards und den Ansprüchen der lokalen Skate- und BMX-Szene gerecht wird. Neben der Bonner Halfpipe gab es nur in Bad Godesberg an der „Rigal'schen Wiese“ einen Skatepark mit kleineren Rampen aus Fertigbetonelementen. Über die Jahre hinweg sind aber auch diese nicht mehr zeitgemäß und der Bedarf nach einer größeren und vielseitigeren Anlage wurde in der Szene immer größer. Hinzu kommt, dass Skateboarding 2017 als olympische Sportart ernannt wurde und erstmalig in den Sommerspielen 2020 als Disziplin ausgetragen werden sollte. Als ehemalige Bundeshauptstadt und Sitz des „International Paralympic Comitee“ sehen wir Bonn in der Pflicht einem angemessenen Sportstättenangebot gerecht zu werden.

Der Verein SuBCulture Bonn e.V. rief daher 2014 die Initiative „Beton für Bonn“ ins Leben, um einerseits auf den Mangel von modernen Anlagen aufmerksam zu machen. Aber auch um Unterstützer wie die Stadt Bonn oder „Frank Thelen“ (privater Investor und langjähriges Mitglied), für den Bau eines modernen Skatepark zu gewinnen. In vier Jahren schweißtreibenden Engagements, unzähligen Spendenveranstaltungen und Gesprächen mit der Stadt Bonn, wurde dem Verein 2017 eine Fläche in Aussicht gestellt. Das Gelände der ehemaligen Jugendverkehrsschule in der Bonn-Beueler Rheinaue, gegenüber des Spielplatz „HARIBO-Schiff“ direkt am Telekom-Campus, eignet sich hervorragend für den Umbau in einen modernen Skatepark.

Unser Ziel

Der Umbau der ehemaligen Jugendverkehrsschule in einen modernen Skatepark mit den Disziplinen „Street“ und „Bowl“. Es soll ein öffentlicher Ort geschaffen werden, an dem Sport, Kultur und Freizeit in Einklang gebracht werden können. Der Skatepark Bonn soll Jugendlichen als Treffpunkt, Trainingstätte, Erholungsort aber auch zur kulturellen und künstlerischen Entfaltung dienen. Wir organisieren verschiedene Events wie: Skateboard Contests, Flohmärkte, Konzerte von lokalen Bands und auch Ausstellungen von lokalen Künstlern. Weiter möchten wir engagierten Mitgliedern durch unsere Vereinsstruktur die Möglichkeit bieten, Ideen und Events umzusetzen. Ebenfalls streben wir Kooperationen mit verschiedenen Organisationen und Unternehmen an, wie dem VfB Bonn/Rhein-Sieg e.V., dem Kleiner Muck e.V., das OneWorld Café, dem ADFC Bonn/Rhein-Sieg, Titus Bonn, Karstadt Sports Bonn und weiteren Freunde.

Für den Nachwuchs und Neugierige bieten wir über unser SkateCollege Bonn Anfängerkurse und Workshops im Skateboarding an. Hier erlernt man als Einsteiger die Grundlagen auf dem Board und wie man sich im Skatepark bewegt.

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1. Bauabschnitt - „Street“

Der erste Bauabschnitt „Street“ wurde von der Kölner Planungsfirma LNDSKT geplant und durch die Firma Anker Rampen gebaut. Der „Street-Bereich“ bietet Nutzerinnen und Nutzern ein breites Spektrum an verschiedenen Hindernissen, wie „Rails“, Treppen, Rampen, „Banks“ und „Gaps“. Der erste Bauabschnitt wurde am 4. August 2018 mit einer großen Feier eröffnet und von den Bonner Bürgern sehr gut angenommen. Viele Bonner, aber auch überregionale Besucher zeigen großes Interesse am Skatepark Bonn und dem dort entstandenen „Sport- und Kulturtreffpunkt“. Das Interesse am Skateboarding steigt seit dem stetig und wir als Verein erhalten einen kontinuierlichen Zulauf an Neumitgliedern sowie Unterstützern. Dies bestätigt unser jahrelanges Engament um einen modernen Skatepark in Bonn! Bereits nach wenigen Monaten schon zeigte sich, dass der „Street-Bereich“ allein für den Besucherandrang nicht ausreicht. Daher verfolgen wir weiterhin, wie zu Beginn geplant, die Anlage um die Disziplin „Bowl“ zu erweitern.

2. Bauabschnitt - „Bowl“

Im Jahr 2019 gab es dann schon die ersten Gespräche mit der Stadt Bonn über die Erweiterung und Fertigstellung der Anlage um die Disziplin „Bowl“. Durch das ambitionierte Sport- und Bäderamt der Stadt Bonn konnten wir bereits im Frühjahr 2020 mit der Planung des zweiten Bauabschnitts beginnen. Als fachkundige Firma wurde das Plaungsbüro „Betonlandschaften“ hinzugezogen, welches bereits mehrere Projekte in der Disziplin „Bowl“ umgesetzt hat. Im zweiten Bauabschnitt sollen zwei Varianten realisiert werden, welche unterschiedliche Herausforderungen bieten. Es soll eine größere „Bowl“ mit unterschiedlichen Höhen/Tiefen, „Corners“ (Kurven) und Steigungen gebaut werden, in der sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene ihren Spaß finden. Die zweite Bowl ist an einem klassischen „Swimmingpool“ in Nierenform orientiert. Diese Bowl ist flächenmäßig kleiner, steiler, enger und somit anspruchsvoller als wie die große „Bowl“. Mit diesen ganz eigenen „Shapes/Designs“ möchten wir in der Region rund um Bonn etwas einzigartiges schaffen, welches auch Neugierige aus dem Ausland anziehen soll. Neben den geplanten „Bowls“ sollen auch die Grünflächen des Skatepark durch Renaturierung der Baustelle wieder aufgewertet werden. Bei aller Betonliebe möchten wir den Skatepark aber dennoch insgesamt so grün wie möglich halten und planen weitere Umweltprojekte wie z.B. Insektenhotels.